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Spanien ist das Land mit der größten Rebfläche der Welt. Mit seiner Weinproduktion steht es aber erst an dritter Stelle, weil die Erträge in den kargen, heißen Weinanbaugebieten geringer als sonstwo in Europa sind.

Spanien
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Mit den Gebieten Somontano, Calatayud und Cariñena gehört Campo de Borja zu den Appellationen Aragoniens.
Im alten Königreich Navarra, das in seiner Blütezeit im Norden bis Bordeaux reichte, wird Wein seit 2.000 Jahren angebaut. Aufschwung erfuhr der Weinbau im Mittelalter dank der Ströme durstiger Pilger, die auf Santiago de Compostela zustrebten.

Die Weinregion Ribera del Duero hat eine Fläche von 20.500 Hektaren. Das Anbaugebiet verfügt über 247 Weingüter (Bodegas), welche jährlich 68 Mio. Liter Wein produzieren.
Die Weinregion Toro liegt in den Provinzen Zamora und Valladolid und hat eine Fläche von 5.700 Hektaren. Toro verfügt über 43 Weingüter, welche jährlich 14.5 Mio. Liter Wein produzieren.

Kaum hat man Madrid und seine Vorstädte hinter sich gelassen, öffnet sich nach Süden hin eine schier endlose Hochebene, die nur aus Licht, rotbrauner Erde und Weite zu bestehen scheint. La Mancha ist das größte zusammenhängende Weinanbaugebiet der Welt. Valdepeñas, rund 200 Kilometer südlich von Madrid, ist eine Enklave in La Mancha.

Die Region liegt zwischen La Mancha und Levante. Im Sommer ist es sehr heiß, oft steigt das Thermometer auf bis zu 40°C. Im Winter dagegen ist es sehr kalt. Zwei Extreme, die in der Weinregion beachtet werden müssen. Die am meisten verbreitete Rebsorte ist Monastrell, die 50 % der Gesamtrebfläche ausmacht.
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