Herkunft (Region) oder
Rebsorte oder
Winzer
Zutaten für 4 Personen
1500-1800 g frische Goldbarsch- oder Seelachsfilets (möglichst dünne Filets wählen, weil diese sich für den Auflauf besser schichten lassen) Saft von 2-3 Zitronen 3 kleine Dosen Tomatenmark ca. 4 El Tafelsenf (mittelscharf) 3 Becher saure Sahne à 200 g 200 g durchwachsener Speck (beim Kauf gleich in dünne Scheiben schneiden lassen, die man dann zu Hause nochmals quer in kurze schmale Streifen schneidet) 400 g geriebener Emmentaler Käse Pfeffer Salz ca. 50 g Butter
Zubereitung
Dies ist ein sehr einfach zu kochendes und trotzdem ein sehr schmackhaftes Gericht. In allen Ablegern unserer Familie wird dieser Auflauf regelmäßig am Karfreitag serviert, aber natürlich steht er auch während des ganzen Jahres immer wieder mal auf dem Tisch.
Die Filets beidseitig mit Zitronensaft beträufeln und einige Minuten aufeinander liegen lassen.
Inzwischen eine längliche feuerfeste Form innen mit Butter bestreichen. Die saure Sahne mit dem Tomatenmark gut verrühren. Dann beginnt das Schichten: Mit knapp 1/3 der abgetropften Filets (ca. 3-4 Filets) den Boden der Auflaufform belegen, leicht salzen und pfeffern. Von der Tomatensahne verteilt man etwas weniger als die Hälfte über die Filets und bestreut diese erste Schicht mit knapp der Hälfte des geriebenen Käses.
Darüber schichtet man nun das zweite Drittel der Filets, die man wiederum leicht salzt und pfeffert. Diese Schicht wird dick (nur Mut, zu wenig reicht nicht für den typischen Geschmack!) mit Senf bestrichen und mit den Streifen des geschnittenen Specks überdeckt. (Klar: Am Karfreitag gehört natürlich kein Fleisch auf den Tisch, aber man kann ihn ja auch weglassen.)
Die jetzt folgende dritte Fischfilet-Schicht soll die Oberfläche vollständig abdecken. Sie wird wieder leicht gesalzen und gepfeffert und wird dann - wie die erste Schicht - mit der Tomaten-Sahnemischung bestrichen. Den Abschluss bildet eine dicke Schicht mit dem restlichen geriebenen Käse.
Das Ganze wird ca. 1 Stunde lang ohne Deckel in die 200 °C heiße Bratröhre auf die mittlere Schiene gestellt. Der Auflauf hat, wenn er fertig ist, eine schöne knusprige Käseschicht. Am besten schneidet man den Auflauf mit einem scharfen Riffelmesser.
Dazu gibt´s Reis und einen gemischten Salat sowie ein Glas guten Riesling.
Quelle: Aus dem Kundenkochbuch 1, 2002. Das Rezept stammt von unserem Kunden Jürgen Hornung aus Ingolstadt.
Zutaten
VORBEREITUNG: Die Bohnen am Vorabend in kaltem Wasser einweichen.
100 g getrocknete Borlotti-Bohnen je 80 g Möhren, Stangensellerie, Frühlingszwiebeln und Brokkoliröschen 1 l kräftige Fleisch- oder Gemüsebrühe 200 g frische dicke Bohnen (Fave, ungepalt sind es etwa 700 g) Salz 100 g Gabelspaghetti (Gramigna, Gobetti) 100 g geriebener oder gehobelter Parmesan 40 ml bestes Olivenöl
Zubereitung
1. Bohnen abgießen. Mit frischem Wasser aufsetzen, gar köcheln und abseihen. Möhren, Sellerie und Frühlingszwiebeln putzen und in feine Würfel oder Scheiben schneiden.
2. Die Brühe erhitzen, die Möhren darin 10 Minuten köcheln. Sellerie, Frühlingszwiebeln und Brokkoliröschen 5 Minuten mitköcheln.
3. Die dicken Bohnen in Salzwasser blanchieren, abgießen und die Bohnen mit in die Suppe geben. Die Nudeln separat al dente kochen, abgießen und ebenfalls in die Suppe mischen. Alles kurz aufkochen, die Minestrone in vorgewärmte Teller schöpfen, jeweils mit etwas Parmesan bestreuen und mit Olivenöl beträufeln.
Quelle: Das große Buch der Teigwaren, TEUBNER Verlag
Zutaten für 4 Personen
400 g getrocknete, große weiße Bohnen 500 g vollreife Tomaten oder 1 große Dose Tomaten 4-6 Knoblauchzehen 10 Salbeiblätter 6 EL Olivenöl 1 Bund Petersilie Salz, frisch gemahlener Pfeffer 1 EL Brühe
Zubereitung
Getrocknete Bohnen über Nacht einweichen, 1 l Wasser zugießen und mit der Brühe etwa 30 Min. kochen. Knoblauch abziehen und fein würfeln, im Olivenöl hell dünsten. Abgezogene und klein geschnittene Tomaten zufügen, weitere 15 Min. dünsten.
Die abgetropften Bohnen und Salbeiblätter zufügen, für weitere 10 Min. weiterschmoren. Mit Salz, reichlich Pfeffer und gehackter Petersilie abschmecken.
Schmeckt kalt und auch warm, herrlich für einen Grillabend oder als Hauptgericht mit Brot und einem Glas kräftigen Rotwein.
Quelle: Aus dem Kundenkochbuch 2, 2003, zum Thema "Mediterrane Sommerküche". Das Rezept stammt von unserer Kundin Helga Reinken aus Neuried.
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