Herkunft (Region) oder
Rebsorte oder
Winzer
Zutaten für 4 Portionen
VORBEREITUNG: Fleisch über Nacht marinieren.
10 Wacholderbeeren 2 Lorbeerblätter 1 TL weiße Pfefferkörner 1/2 TL gehackter Rosmarin 1/4 TL gehackte Thymianblättchen 800 g Wildschweinfleisch (aus der Keule) 1/2 l Buttermilch Salz frisch gemahlener Pfeffer 120 g Zwiebeln 75 g grüner Speck 1/4 l Wildfond 1/4 l Rotwein Saft von 1 Orange 80 ml Sahne 1 Prise gemahlener Piment 1/2 EL gehackte Kräuter (Rosmarin,Thymian)
Zubereitung
1. Wacholderbeeren, Lorbeer, Pfeffer, Rosmarin und Thymian im Mörser fein zerreiben. Fleisch mit der Würzmischung einreiben, zu einem Rollbraten binden. In einer Form mit der Buttermilch begießen und zugedeckt im Kühlschrank über Nacht durchziehen lassen. Mehrmals wenden.
2. Das Fleisch aus der Marinade nehmen, trockentupfen, salzen und pfeffern. Zwiebeln schälen und grob würfeln. Speck klein würfeln, in einem Bräter auslassen und das Fleisch darin rundum kräftig anbraten. Zwiebeln kurz mitbraten. Den Rollbraten zugedeckt im vorgeheizten Ofen bei 225 °C 65 bis 70 Minuten garen. Nach 15 Minuten mit Fond und Wein begießen. Während des Bratens immer wieder mit Bratfond beschöpfen.
3. Den Braten in Alufolie gewickelt kurz ruhen lassen. Den Orangensaft in den Bratfond rühren, etwas einkochen lassen und passieren. Sahne unterrühren, die Sauce 5 Minuten köcheln lassen. Mit Piment und Kräutern, Salz und Pfeffer würzen.
4. Den Braten vom Garn befreien, in Scheiben schneiden, mit der Sauce und den Orangenscheiben anrichten. Dazu passen Kartoffelkroketten.
Grundrezept Rotweinkraut: 1,2 kg gehobelten Rotkohl mit 2 EL Rotweinessig, Salz, Zucker sowie Saft und abgeriebener Schale von 1 unbehandelten Orange mischen. Ein Gewürzbeutelchen mit 2 Pimentkörnern, 6 bis 8 weißen Pfefferkörnern, 4 Wacholderbeeren, 1 Gewürznelke, 1 Lorbeerblatt 1/4 Zimtstange zufügen. Kohl mit der Faust leicht stampfen, mindestens 1 Stunde ziehen lassen. 200 g Zwiebelringe in 100 g Schmalz anschwitzen. Den Rotkohl kurz mitschwitzen, mit 350 ml Rotwein ablöschen, etwa 15 Minuten schmoren. 1 rohe Kartoffel hineinreiben, weitere 10 bis 15 Minuten schmoren. Vor dem Servieren das Gewürzbeutelchen entfernen.
Quelle: Das große Teubner Kochbuch, TEUBNER Verlag
Zutaten
Für den Teig:
200 g Mehl 100 g kalte Butter 1/4 TL Salz Mehl zum Ausrollen
Für die Füllung:
300 g Elchfleisch 40 g Früchlingszwiebel 50 g Stangensellerie 120 g rote Paprikaschoten 50 g Lauch 1 Chilischote 50 g roh geräucherter durchwachsener Speck 2 EL Öl 1 EL gehackte Kräuter (Petersilie, Thymian) Salz frisch gemahlener Pfeffer 100 g geriebener Gouda 2 Eier 1/8 l Sahne
Außerdem:
6 Quicheförmchen von 10 cm Durchmesser
Zubereitung
1. Für den Teig das Mehl auf eine Arbeitsfläche sieben, die Butter in Stücken darauf legen und beides mit den Händen bröselig zerreiben. Mit Salz und 4 EL Wasser rasch zu einem glatten Teig verkneten, in Folie gewickelt für 1 Stunde kalt stellen.
2. Inzwischen das Elchfleisch in kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebel putzen, in feine Ringe schneiden. Sellerie putzen, Paprikaschoten halbieren, Samen und Scheidewände entfernen, mit dem Sellerie klein würfeln. Lauch putzen, längs halbieren, waschen, abtropfen lassen und in feine Streifen schneiden. Chili längs halbieren, Samen und Scheidewände entfernen, das Fruchtfleisch fein hacken. Den Speck fein würfeln.
3. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, das Fleisch darin rundherum anbraten. Frühlingszwiebeln, Paprika, Sellerie, Lauch, Chili und Speck zufügen und 2 bis 3 Minuten mitbraten. Die Kräuter einstreuen. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken, in einer Schüssel leicht abkühlen lassen.
4. Den Käse darüber streuen. Die Eier mit der Sahne verquirlen, darüber gießen und alles miteinander vermischen. Nochmals abschmecken. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer 4 mm starken Platte ausrollen und 8 Kreise von reichlich 10 cm Durchmesser ausstechen.
5. Mit dem Teig die Förmchen auslegen [siehe wie folgt],
Quicheformen auslegen: Teigkreise in die Förmchen legen, rundum - vor allem am Rand - gut andrücken, überstehende Ränder abschneiden.
die Ränder mit einer Kugel aus Teigresten andrücken und die überstehenden Ränder abschneiden. Die Füllung darin verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C in 25 bis 30 Minuten goldbraun backen. Mit Salat servieren.
Quelle: Das große Teubner Kochbuch, TEUBNER Verlag
Zutaten
Für den hellen Nudelteig:
150 g Weizenmehl, 1 Ei, 1 Eigelb 1 TL Olivenöl, 1/4 TL Salz
Für den grünen Nudelteig:
10 g Spinatmatte, 160 g Mehl, 5 bis 6 Eigelbe 1 EL Olivenöl, 1/2 TL Salz, 40 g Butter frisch geriebene Muskatnuss
Für das Wachtelragout:
4 küchenfertige Wachteln (je etwa 170 g), Salz Pfeffer, 60 g Schalotten, 2 Knoblauchzehen 60 g Stangensellerie 30 g Petersilienwurzel, 30 g Möhre 50 g durchwachsener Räucherspeck 2 EL Öl, 1 TL Mehl, 1/4 l Geflügelfond 2 EL gehackte Petersilie
Für die Tomatensauce:
600 g vollreife Tomaten, 15 Basilikumblättchen 75 g Butter, Salz, frisch gemahlener Pfeffer
Außerdem:
20 g Butter, 120 g kleine, geputzte Pfifferlinge Salz, frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung
1. Aus den angegebenen Zutaten einen hellen sowie einen grünen Nudelteig herstellen. Die Teige jeweils in Folie wickeln und 1 Stunde ruhen lassen.
2. Die Wachteln für das Ragout gut waschen, abtropfen lassen und trockentupfen. Keulen und Flügel auslösen und ganz lassen. Die Brüste ebenfalls auslösen. Die Wachtelteile leicht salzen und pfeffern, zugedeckt kühl stellen. Die Schalotten schälen und sehr fein hacken. Knoblauch schälen und fein hacken. Stangensellerie, Petersilienwurzel und Möhre schälen und fein würfeln. Speck ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
3. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schalotten hell anschwitzen. Gewürfeltes Gemüse 2 bis 3 Minuten mitschwitzen, herausnehmen und beiseite stellen. Den Speck im verbliebenen Öl anbraten, Wachtelteile zufügen und bei starker Hitze ringsum anbraten. Knoblauch einrühren und alles mit Mehl bestauben, 3 bis 4 Minuten braten. Mit Fond ablöschen und im offenen Topf schmoren, bis das Fleisch gar und die Flüssigkeit auf die Hälfte reduziert ist. Petersilie einrühren und würzen.
4. Inzwischen die Tomaten für die Sauce blanchieren, häuten, halbieren, Samen und Stielansatz entfernen und das Fruchtfleisch klein würfeln. Basilikum grob zerpflücken. Die Butter zerlassen, Tomatenwürfel darin anschwitzen, 5 Minuten dünsten lassen, mit Salz und Pfeffer würzen und Basilikum einrühren. Die Tomatensauce bis zur weiteren Verwendung warm halten.
5. Beide Teige mit der Maschine ausrollen - etwas stärker als die Fazzoletti werden sollen - und die Teigplatten in 1,5 cm breite Streifen schneiden. Die Seitenränder mit Wasser befeuchten, helle und grüne Teigstreifen leicht überlappend aneinander legen und zu Teigplatten in der gewünschten Stärke ausrollen. Den gestreiften Nudelteig in 12 Rechtecke von 10 x 8 cm schneiden. Die Fazzoletti in sprudelndes Salzwasser einlegen, Hitze reduzieren und 3 bis 4 Minuten garen. Herausheben und die Fazzoletti gut abtropfen lassen.
6. In einer kleinen Pfanne die Butter zerlassen und die geputzten Pfifferlinge darin einige Minuten braten, salzen und pfeffern.
7. Zum Anrichten je 1 Nudelblatt auf einen vorgewärmten Teller legen. Jeweils 1/4 der Tomatensauce darauf verteilen. Das nächste Nudelblatt auflegen und mit je 1/4 des Wachtelragouts belegen. Mit einem Nudelblatt abschließen und darauf die Pfifferlinge verteilen. Einige neben die gefüllten Fazzoletti legen, mit etwas Wachtelsauce beträufeln, mit Petersilie garnieren und servieren.
Quelle: Das große Buch der Teigwaren, TEUBNER Verlag
Warenkorb: Sie haben noch keine Artikel in Ihrem Warenkorb.

















