

Kork ist zu schade,
um ihn nur einmal zu benutzen.
Naturkorken
Auch wenn alternative Verschluss-Systeme im Kommen sind: der Naturkorken ist nach wie vor der beliebteste Flaschenverschluss. Die meisten Weinliebhaber verbinden mit ihm hohe Weinqualität.
Doch der Naturkork hat auch Nachteile: Wird er unsachgemäß gelagert, steigt das Risiko, dass die Substanz Trichloranisol entsteht, die den “Korkschmecker” hervorruft. Zudem wird hochwertiger Rohkork immer knapper: Allein die Hauptlieferanten Portugal und Spanien verlieren jährlich Tausende von Korkeichen durch Waldbrände. Darüber hinaus ist es sehr aufwändig, hochwertige Korken herzustellen: Korkeichen können nur etwa alle zehn Jahre geerntet werden. Nach dem Schälen der Rinde und dem Ausstanzen der Korken müssen diese von Hand selektiert werden. Bis das Endprodukt auf den Markt gelangt, hat es zahlreiche strenge Qualitätskontrollen durchlaufen.
Korken für Kork:
Korkensammeln bei Jacques’
Bringen Sie Ihre benutzten Flaschenkorken zu Jacques’ zurück. Denn: Zum Wegwerfen sind sie viel zu schade. In der Diakonie Kork, einem Epilepsiezentrum im badischen Kehl-Kork, verarbeiten12 Menschen mit Behinderung Naturkorken. Sie schroten die gebrauchten Korken zu Granulat, das sich als hochwertiger Dämmstoff und als Ausgangsmaterial für Lehmbausteine eignet. Helfen Sie mit, dass immer mehr der jährlich anfallenden 1,2 Milliarden Korken einer sinnvolleren Verwendung zugeführt werden, als einem Ende auf dem Müll.


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